Konzertreise durch das obere Vogtland

von Alexandra Greger   

Vier Wochen nach unserer letzten Probenphase konnten wir anlässlich unserer Konzertreise in die Region des oberen Vogtlands uns gegenseitig mit unserem „Geklimper“ wieder nerven :D. Nachdem wir unser Quartier in der Jugendherberge auf dem Aschberg bezogen hatten, liefen die Vorbereitungen für die drei Konzerte, die wir in den nächsten Tagen zu bewältigen hatten, an: es hieß wiederholen, proben und festigen, bis uns die Fingerkuppen glühten. Da in unseren Konzerten sich ein paar Mitspieler auch solistisch oder kammermusikalisch mitwirkten, hatten diejenigen nach der regulären Probe die Möglichkeit, schon einmal vor den anderen Orchestermitgliedern als Publikum und Kritikern zu spielen. An dem Abend wurden dann alle mehr oder weniger freiwillig und zeitig ins Bett gescheucht, da wir für den Samstag unsere Kraft brauchten. Dieser begann wie mittlerweile üblich mit einem gemeinsamen Frühstück und anschließender Probe. Unseren ersten „Pflichttermin“ nahmen wir gegen 15.00 Uhr in der Wandelhalle der Kureinrichtung Bad Elster wahr. Zu unserer Freude füllten sich die Stuhlreihen nach und nach, bedauerlich war allerdings das ständige Kommen und Gehen sowie das Benehmen mancher Gäste. Nach dem Konzert fuhren wir geschlossen zu der Werkstatt von Theresas Vater und Opa, in welcher wir auch einmal „unfertige“ Instrumente bestaunen konnten. Zurück in der Unterkunft und nach dem Essen fanden wir uns kurzerhand an unseren Instrumenten wieder, um nach kurzem Proben ein paar neue Stücke für die nächsten Konzerte anzuhören und auszuwählen. Wie am Tag zuvor wurden wir von unseren Weckern zeitig aus dem Bett geschmissen. Nach dem Frühstück mussten wir uns beeilen zu unserem gemieteten Bus zu kommen, der uns zu unserem ersten Auftrittsort brachte. Dieser war im Hörsaal des Markneukirchener Gymnasiums, das leider wiederum auf Grund der frühen Uhrzeit relativ spärlich gefüllt war. Von dort aus ging es direkt nach Tschechien. Das deutsch-tschechische Altersheim Kazdův Dvůr in Skalaná-Vonšov bildete den Abschluss unserer Konzertreise. Die Stimmung während des Konzerts war für uns relativ ungewohnt, da manche der Zuhörer, die nur Tschechisch sprachen, unsere Ansagen nicht verstanden und somit etwas unruhig worden. Nach anschließendem Kaffee und Kuchen ging es für uns wieder Richtung Heimat. Mir hat das Wochenende wieder sehr gut gefallen, da sich unser Gemeinschaftsgefühl gefestigt hatte. Wie beim vergangenen Mal muss ich wieder unserem Organisationsteam danken, das schon im Vorhinein alles bis ins Letzte durchgeplant hatte.