3. Probenphase 2015

von Alexandra Greger   

Am Wochenende vom 25. bis 27.09.2015 war es das erste Mal für mich und 3 weitere „Neue“ soweit: Die erste Probeneinheit in Freiberg mit dem Landesjugendzupforchester Sachsen stand an. Doch auch für die Anderen gab es eine Premiere: Denn das Wochenende über war im Pi-Haus Selbstversorgung angesagt. So hieß es nach der ersten Probe „Ab an den Herd!“ und Tisch decken. Nach dem Abendessen und trotz der geselligen Runde trieb uns Katja ( ;) ) wieder hinunter in den Probenraum, da nicht wie bei „normalen“ Probenphasen das Konzert am Sonntag sondern schon am Samstag anlässlich des 20. Zupferfestes im Tivoli stattfand. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen und machten uns auf den 10 minütigen Fußweg zu unserem Auftrittsort. Dort angekommen, probten wir mit allen Zupfern, die wollten, in einem Gemeinschaftsorchester, das auch im Abschlusskonzert am Nachmittag zu hören war, auch unter der Leitung von unserer lieben Katja. Gut gestärkt vom Mittagessen wurde es langsam ernst: unser Auftritt rückte näher. Dieser lief den Umständen entsprechend gut. Das Abschlusskonzert, gespielt vom Diego Jascalevich Trio, war ein Genuss für Augen und Ohren. Jedoch blieben wir danach etwas ratlos zurück: Sollten wir unser Instrument sofort in die Ecke stellen oder noch mehr üben? Zur Feier des Tages und nachdem wir unser Pflichtprogramm erledigt hatten, rückten wir mit versammelter Mannschaft in das „Kartoffelhaus“ ein, wo wir den Tag in Ruhe ausklingen ließen. Doch zurück im Pi-Haus dachte niemand ans Schlafengehen: Da wir uns entschlossen hatten, weiter zu musizieren und nicht aufzugeben, wurden von uns 17 schon fleißig Pläne für das nächste Jahr geschmiedet. Sonntagmorgen lief der Tag wesentlich entspannter an: Nach ausgiebigem Frühstück war es wieder einmal Zeit zum Proben, da unsere Konzertreise, die vom 23. bis 25.10.2015 im oberen Vogtland und Tschechien stattfinden soll, sich nicht von alleine spielen lässt. Um das Wochenende abzurunden und ausklingen zu lassen, waren unsere Eltern zu einer Informationsrunde bei Kaffee und Kuchen eingeladen. Mir persönlich hat das Wochenende sehr gut gefallen und ich denke, ich kann auch im Namen der anderen nochmal ein großes Dankeschön an alle Verantwortlichen und Auf-die-Beine-stellenden anbringen.